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WANDERUNGEN AUF NIEDERIGER HĂ–HE
Ist es an einem sonnigen Sommertag nicht einfach schön, in das Grün der Wiesen und Wälder des Fleimstals einzutauchen? Im Folgenden finden Sie zwei Wege einfachen Schwierigkeitsgrads mit großem Reichtum an Geschichte und Natur - für alle!
1. Auf den Spuren der Geschichte - in der Natur...
Karte: Route n°13
Der Spaziergang beginnt in Cavalese: Eine Reise in die Vergangenheit mitten in
Naturschönheiten... Folgen Sie von Cavalese aus der Beschilderung zum Parco della Pieve. Hier führen altertümliche Wege des Fleimstals nach San Valier: das, was von einer altehrwürdigen, heute entweihten Kirche übriggeblieben ist, die 1162 von den Heiligen Valerio, Clemente und Apollonia geweiht wurde. Es wird erzählt, dass das Bauwerk um das Jahr 1000 als Festung diente. Der Weg durchquert von hier aus die typisch grünen Wiesen unseres Tals und führt zur antiken Sägerei „Segheria Veneziana“ in der Gemeinde Cavalese.
Nun sind Sie nur wenige Schritte vom Schauspiel des Wasserfalls jenseits des Flusses Avisio entfernt. Die RĂĽckkehr erfolgt entlang des problemlos zurĂĽckzulegenden Weges (Fahrradweg Fleimstal) bis zur Talstation.
2. "Naturmonumente"
Karte: Route n°12
Eintauchen ins Grüne und natürliche Schönheiten entdecken. Nach der Bergfahrt zum Doss dei Laresi kann der Spaziergang beginnen. Entlang dem Weg sind einerseits Beschilderungen zu finden, andererseits auch Tabellen aus Holz, auf denen die genaue Position der Monumentalbäume angegeben ist... Lassen Sie sich einfach nur bezaubern!
"LE COLONNE DELLA CASAIA"
"Bäume sind Säulen, die den Himmel stützen“, sagen die Indianer, und fügen wohlgemerkt hinzu: "... wenn sie fallen, fällt uns der Himmel auf den Kopf.“ Es ist richtig, sich über die vielen Werte des Waldes Gedanken zu machen, und die Tatsache, dass menschliches Leben ohne ihn unmöglich wäre. Diese beiden Tannen befinden sich Seite an Seite am Wegrand und sind wirklich lange, gerade Säulen, deren Kronen auf über 30 Metern Höhe aus dem Stamm ragen. In der Stadt der Bäume gelten diese Säulen als Wolkenkratzer. Sie zählen sicherlich zu den höchsten Tannen des Fleimstals und des gesamten Alpenraums.
"IL PáşşZO DEL GAZOLIN"
...Am Boden des alles zudeckenden Mooses, das Geräusch des Wassers immer in der Nähe. Dieser enorme Baumstamm ist unvermittelt am Wegrand zu sehen. Neben den großen Abmessungen verblüfft auch die Architektur seiner vielen, robusten Äste. Ein jeder mit einer einzigartigen Wölbung in den Stamm eingefügt, wodurch die Einheit mit dem Mutterbaum erst recht zum Ausdruck gebracht wird. Eine Art Sprossenleiter, die bis in den Wipfel führt. "Bäume sind Treppen, die unsere Gedanken bis dorthin nach oben tragen...“. Der „Pèzo del Gazolin“ ist immer noch auf der Höhe seiner Stärke; jedes Jahr verlängert er seine Baumkrone um etwa 30 Zentimeter, der Stamm wird hingegen um etwa einen Zentimeter breiter. Wer weiß, wie er bei diesem Tempo in 100 bis 200 Jahren aussehen mag!
